Vorsorge vor Gefäßerkrankungen

Gefäßveränderungen erkennen, bevor Beschwerden entstehen

Viele Gefäßveränderungen bleiben unbemerkt, bis sie den Blutfluss deutlich beeinträchtigen oder Folgeerkrankungen verursachen. Verengungen, Verschlüsse oder Aussackungen der Gefäße können unter anderem das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Vorsorge vor Gefäßerkrankungen, um relevante Veränderungen rechtzeitig zu erkennen.

Mit der MR-Angiographie lassen sich Blutgefäße detailliert darstellen – ohne ionisierende Strahlung. Sie kann insbesondere bei familiärer Vorbelastung oder anderen Risikofaktoren eine sinnvolle Ergänzung der Gefäßvorsorge sein.

Welche Gefäßveränderungen die Untersuchung sichtbar machen kann und für wen sie infrage kommt, erklären wir im Folgenden.

Unterschätzte Warnsignale: Warum viele Gefäßerkrankungen lange verborgen bleiben

Gefäße passen sich laufend an wechselnde Anforderungen an und können den Blutfluss auch dann noch stabil halten, wenn erste Belastungen zunehmen. Diese Anpassungs- und Kompensationsfähigkeit sorgt dafür, dass Veränderungen an den Gefäßwänden nicht sofort auffallen.

Risikofaktoren wie Bluthochdruck, dauerhaft erhöhte Blutfette oder stille Entzündungsprozesse wirken oft über viele Jahre. Sie verändern die Gefäßstruktur Schritt für Schritt, ohne sofort Schmerzen, Druckgefühle oder andere klare Warnsignale auszulösen.

Warum eine frühe Abklärung des Zustands Ihrer Gefäße entscheidend ist

Über die Jahre und unter Einfluss verschiedener Faktoren können sich die Gefäßwände verändern. Dadurch kommen Prozesse in Gang, die die Durchblutung immer stärker beeinträchtigen. Das wiederum erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Durchblutungsstörungen in Armen und Beinen.

Je früher Ärzte relevante Gefäßveränderungen erkennen, desto besser können sie das persönliche Risiko einordnen und weitere Maßnahmen planen. Gerade bei bestehenden Risikofaktoren oder familiärer Vorbelastung kann eine Gefäßvorsorge deshalb sinnvoll sein.

Was einfache Untersuchungen über Ihr Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko zeigen

Ein grundlegender Gefäßcheck z. B. in Ihrer hausärztlichen Praxis liefert schnell ein erstes Bild Ihres persönlichen Risikos. Ärztinnen und Ärzte sprechen mit Ihnen über Beschwerden und Risikofaktoren, messen den Blutdruck, erfassen den Puls und beurteilen Laborwerte wie Blutfette, Blutzucker und Entzündungsmarker. Der ABI-Wert  sowie eine Doppleruntersuchung können zusätzlich Hinweise darauf geben, ob der Blutfluss in den Beinen beeinträchtigt ist oder ob sich Engstellen andeuten.

Zeigen diese Untersuchungen Auffälligkeiten, kann eine gefäßmedizinische Fachpraxis die betroffenen Gefäßregionen genauer untersuchen. Ein Farbdoppler-Ultraschall der Halsschlagadern, Beingefäße oder der Bauchschlagader macht beispielsweise Verengungen, Ablagerungen oder Veränderungen der Gefäßweite sichtbar.

Vorsorge vor Gefäßerkrankungen: Warum die Ganzkörper-Angiographie entscheidende Vorteile bietet

Die Ganzkörper-Angiographie ergänzt die klassische Gefäßvorsorge, weil sie zahlreiche Gefäßregionen in einer Untersuchung darstellen kann. Im radiologischen Präventionszentrum in Düsseldorf nutzt Dr. May dafür spezielle MRT-Sequenzen, die auch tieferliegende Gefäßabschnitte detailliert abbilden – ohne ionisierende Strahlung.

Für die Vorsorge vor Gefäßerkrankungen kann die Untersuchung besonders bei erhöhtem Risiko oder familiärer Vorbelastung sinnvoll sein.

Ganzkörper-Angiographie zur Vorsorge vor Gefäßerkrankungen: Für wen eignet sich die Untersuchung – und in welchen Abständen?

Eine Ganzkörper-Angiographie kann insbesondere für Menschen mit einem erhöhten Risiko für Gefäßerkrankungen sinnvoll sein. Dazu zählen etwa Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfette, eine familiäre Vorbelastung für Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie langjähriges Rauchen oder chronische Entzündungsprozesse.

Wie häufig eine Ganzkörper-Angiographie sinnvoll ist, richtet sich nach dem persönlichen Risikoprofil und den bisherigen Befunden. Bei unauffälligem Befund kann bei erhöhtem Risiko eine erneute Kontrolle nach etwa zwei bis drei Jahren sinnvoll sein. Bestehen bereits Gefäßveränderungen oder ein deutlich erhöhtes Risiko, kann Dr. May kürzere Kontrollabstände empfehlen.

Radiologe Düsseldorf

Fragen oder Terminwunsch?

Jetzt online Termin vereinbaren oder Kontakt aufnehmen.

Gefäßdiagnostik bei Ihrem erfahrenen Radiologen in Düsseldorf

Dr. May ist Radiologe in Düsseldorf und Ansprechpartner für die Gefäßdiagnostik mit MRT. In seinem radiologischen Präventionszentrum untersucht er Privatpatienten und Selbstzahler unter anderem mit der Ganzkörper-Angiographie und MR-Angiographie.

Die Untersuchung kann Gefäßverengungen, Aussackungen und andere auffällige Veränderungen sichtbar machen und damit die individuelle Vorsorge sinnvoll ergänzen.

Kontaktieren Sie uns gerne, um einen Termin zu vereinbaren!

Bildmaterial: © กาซือมะ สาและ / stock.adobe.com, © 123levit / stock.adobe.com