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Veränderungen am Herzen können unterschiedliche Strukturen betreffen – etwa die Herzscheidewand, die Herzklappen oder den Herzmuskel. Für eine verlässliche Diagnose bei Beschwerden müssen daher sowohl Anatomie als auch Herzbewegung beurteilt werden. Die Kardio-MRT ermöglicht genau diese umfassende Betrachtung. Die Untersuchung zeigt Herzmuskel, Herzkammern, Herzklappen und große Gefäße sehr detailliert. Gleichzeitig wird sichtbar, wie sich die Herzwände bewegen und wie das Blut durch das Herz fließt. Gerade bei Verdacht auf strukturelle Veränderungen des Herzens liefert dieses Verfahren wichtige Hinweise für die weitere Abklärung und Therapieplanung. Im Folgenden erklären wir Ihnen, wie wir mit der Magnetresonanztomographie angeborene und erworbene Herzfehler erkennen können.
Anatomische Veränderungen am Herzen können unterschiedliche Strukturen betreffen. Einige dieser Veränderungen entstehen bereits während der Entwicklung im Mutterleib, andere erst im Laufe des Lebens. Ärztinnen und Ärzte unterscheiden deshalb grundsätzlich zwischen angeborenen und erworbenen Herzfehlern. Im Folgenden erklären wir Ihnen die Unterschiede und Auswirken:
Diese Veränderungen bestehen bereits bei der Geburt. Sie entstehen, wenn sich das Herz des Kindes während der Schwangerschaft nicht vollständig oder anders als vorgesehen entwickelt. Manche Herzfehler fallen sofort nach der Geburt auf, andere bleiben lange unentdeckt und zeigen sich erst später im Leben. Zu den häufigsten Formen gehören:
Bei einem Septumdefekt besteht eine Öffnung in der Herzscheidewand, also der Trennwand zwischen rechter und linker Herzhälfte. Normalerweise verhindert diese Struktur, dass sich sauerstoffreiches und sauerstoffarmes Blut vermischen. Durch die Öffnung kann jedoch Blut von der linken in die rechte Herzhälfte übertreten.
Ärztinnen und Ärzte unterscheiden vor allem zwei Formen: den Vorhofseptumdefekt (ASD) zwischen den Vorhöfen und den Ventrikelseptumdefekt (VSD) zwischen den Herzkammern.
Kleine Defekte verursachen häufig lange keine Beschwerden. Größere Öffnungen belasten dagegen das rechte Herz und die Lunge stärker. Betroffene berichten dann manchmal über eingeschränkte Belastbarkeit, Atemnot oder Herzrhythmusstörungen. Langfristig kann sich auch ein erhöhter Druck in den Lungengefäßen entwickeln, der die rechte Herzseite dauerhaft belastet.
Hierbei handelt es sich um einen angeborenen Herzfehler, der aus vier typischen Veränderungen am Herzen besteht. Dazu gehören eine Verengung der Lungenschlagader, eine Öffnung in der Herzscheidewand, eine verdickte Muskulatur der rechten Herzkammer sowie eine verschobene Hauptschlagader.
Durch diese Kombination gelangt ein Teil des sauerstoffarmen Blutes aus der rechten Herzhälfte direkt in den Körperkreislauf. Der Körper erhält dadurch weniger Sauerstoff als üblich.
Je nach Ausprägung zeigen sich unterschiedliche Beschwerden. Viele Betroffene entwickeln eine eingeschränkte Belastbarkeit, Atemnot oder eine bläuliche Verfärbung von Lippen und Haut. Ohne Behandlung kann die dauerhafte Belastung das Herz zusätzlich schwächen.
Bei dieser angeborenen Fehlbildung sind die beiden wichtigsten Gefäße des Herzens vertauscht: Die Hauptschlagader entspringt aus der rechten Herzkammer, während die Lungenschlagader mit der linken Herzkammer verbunden ist. Dadurch zirkuliert sauerstoffarmes Blut im Körperkreislauf, während sauerstoffreiches Blut überwiegend zur Lunge zurückfließt.
Ohne Behandlung erhält der Körper dadurch nicht ausreichend Sauerstoff. Bei Betroffenen zeigen sich häufig Atemprobleme, eine eingeschränkte Belastbarkeit und eine bläuliche Verfärbung von Lippen oder Haut.
Bei der Aortenisthmusstenose besteht eine Verengung der Hauptschlagader, meist im Bereich hinter dem Abgang der Gefäße zum Kopf und zu den Armen. Diese Engstelle behindert den Blutfluss vom Herzen in den Körperkreislauf.
Das Herz muss dadurch mehr Kraft aufbringen, um das Blut durch die verengte Stelle zu pumpen. Häufig steigt der Blutdruck im oberen Körperbereich, während Beine und unterer Körper weniger gut durchblutet werden. Langfristig kann die zusätzliche Belastung den Herzmuskel schwächen.
Herzklappen steuern den Blutfluss im Herzen und sorgen dafür, dass das Blut nur in eine Richtung weiterfließt. Bei angeborenen Fehlbildungen öffnen sich einzelne Klappen nicht vollständig oder schließen nicht richtig.
Ist eine Klappe verengt, muss das Herz mehr Kraft aufbringen, um das Blut durch die Öffnung zu pressen. Schließt eine Klappe dagegen nicht gut genug, fließt ein Teil des Blutes zurück. Auf Dauer kann diese zusätzliche Belastung die Herzfunktion beeinträchtigen und Beschwerden wie eine eingeschränkte Belastbarkeit oder Herzrhythmusstörungen auslösen.
Diese Veränderungen entwickeln sich erst im Laufe des Lebens. Häufig spielen Alterungsprozesse, Entzündungen oder Durchblutungsstörungen eine Rolle. Typische Befunde sind
Im Laufe des Lebens können die Herzklappen verschleißen. In manchen Fällen verengt sich eine Klappe, sodass das Blut nur noch erschwert hindurchfließt. In diesem Fall liegt eine sog. Klappenstenose vor.
In anderen Fällen schließt eine Klappe nicht mehr vollständig. Ein Teil des Blutes fließt dadurch zurück, was als Klappeninsuffizienz bezeichnet wird.
Beide Veränderungen erhöhen die Belastung für das Herz. Der Herzmuskel muss mehr Kraft aufbringen, um den Blutfluss aufrechtzuerhalten. Betroffene bemerken häufig eingeschränkte Belastbarkeit, Atemnot oder Herzrhythmusstörungen.
Nach einem Herzinfarkt können im Herzmuskel Narben entstehen. In diesen Bereichen verliert das Gewebe einen Teil seiner Beweglichkeit und trägt weniger zur Pumpbewegung des Herzens bei.
Je größer der betroffene Bereich ist, desto stärker kann die Pumpleistung des Herzens nachlassen. Betroffene fühlen sich dann schneller erschöpft oder geraten bei körperlicher Belastung früher außer Atem.
Bei sog. Kardiomyopathien verändert sich der Herzmuskel selbst. Er kann sich verdicken, erweitern oder an Kraft verlieren. Dadurch arbeitet das Herz weniger effektiv und kann das Blut nicht mehr so zuverlässig durch den Körperkreislauf pumpen.
Je nach Form entwickeln Betroffene eine eingeschränkte Belastbarkeit, Atemnot oder Herzrhythmusstörungen. In ausgeprägten Fällen kann sich die Pumpleistung des Herzens deutlich verringern. Es kann sich eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) entwickeln.
Infektionen können Herzklappen oder den Herzmuskel angreifen. Solche Entzündungen entstehen häufig durch Bakterien oder Viren.
Die Entzündung kann die Funktion der Herzklappen oder die Kraft des Herzmuskels beeinträchtigen. Betroffene entwickeln dann zum Beispiel Herzrhythmusstörungen, eine verminderte Belastbarkeit oder eine eingeschränkte Pumpleistung des Herzens.
Sie sehen: Veränderungen am Herzen können unterschiedliche Ursachen haben und verschiedene Bereiche betreffen. Für die weitere Behandlung spielt daher eine sorgfältige Abklärung eine zentrale Rolle. Ihre behandelnde Kardiologin oder Ihr behandelnder Kardiologe müssen für eine effektive Behandlung wissen, welche Struktur betroffen ist, wie stark sich der Blutfluss verändert und ob die Pumpleistung des Herzens beeinträchtigt ist.
Die Herz-MRT in unserem radiologischen Präventionszentrum in Düsseldorf liefert hierfür besonders aussagekräftige Informationen. Die Untersuchung zeigt Herzmuskel, Herzklappen und große Gefäße sehr detailliert. Gleichzeitig ermöglicht sie eine Beurteilung der Herzbewegung und des Blutflusses. So lassen sich strukturelle Veränderungen, Narben im Herzmuskel oder Funktionsstörungen der Herzkammern zuverlässig erkennen.
Diese Informationen bilden eine wichtige Grundlage, um die passende Behandlung zu planen und mögliche Eingriffe vorzubereiten.
Die Kardio-MRT untersucht das Herz während seiner Bewegung und erstellt hochauflösende Schnittbilder aus verschiedenen Perspektiven. Dadurch erhalten wir detaillierte Informationen über den Aufbau des Herzens und darüber, wie es arbeitet. Die Untersuchung verbindet also strukturelle Darstellung und Funktionsanalyse in einem Verfahren.
Während der Untersuchung erstellt die MRT mithilfe eines starken Magnetfelds und von Radiowellen zahlreiche Schnittbilder Ihres Herzens aus verschiedenen Blickwinkeln. Ein EKG synchronisiert die Bildaufnahme mit dem Herzschlag, sodass jede Phase der Herzbewegung erfasst wird. Dadurch lassen sich Herzmuskel, Herzkammern, Herzklappen und große Gefäße sehr detailliert darstellen.
Ergänzende Messverfahren ermöglichen außerdem die Analyse von Richtung und Geschwindigkeit des Blutflusses im Herzen und in den großen Gefäßen.
Die Herz-MRT in unserem radiologischen Präventionszentrum in Düsseldorf liefert sehr detaillierte Informationen über Aufbau und Funktion des Herzens. Sie eignet sich besonders gut, um angeborene Herzfehler wie Septumdefekte oder komplexe Fehlbildungen sichtbar zu machen und ihre Auswirkungen auf den Blutfluss zu beurteilen. Auch erworbene Veränderungen der Herzklappen, Verdickungen oder Erweiterungen des Herzmuskels sowie Narben im Herzmuskel nach einem Herzinfarkt lassen sich zuverlässig darstellen.
Zusätzlich können spezielle Messverfahren den Blutfluss zwischen Herzkammern und großen Gefäßen sichtbar machen.
Die Kardio-MRT macht Veränderungen am Herzen nicht nur sichtbar, sondern zeigt auch, wie sich diese auf die Herzfunktion auswirken. Bewegungsstörungen des Herzmuskels lassen sich erkennen, wenn sich einzelne Abschnitte der Herzwand weniger kräftig zusammenziehen als andere. Dadurch können wir genau beurteilen, welche Bereiche des Herzmuskels normal arbeiten und wo eventuelle Einschränkungen bestehen.
Auch Veränderungen des Blutflusses werden in der Untersuchung sichtbar. Spezielle Messverfahren zeigen Richtung und Geschwindigkeit des Blutes im Herzen und in den großen Gefäßen. Auffällige Strömungsverhältnisse können wir so genauer bewerten. Strukturelle Veränderungen wie verdickte Herzwände, erweiterte Herzkammern oder ungewöhnliche Verbindungen zwischen Gefäßen lassen sich ebenfalls direkt in den Schnittbildern erkennen.
Diese Kombination aus detaillierter Anatomie und Funktionsanalyse hilft dabei, Herzfehler präzise einzuordnen und ihre Auswirkungen auf die Herzleistung zu beurteilen.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: Herz-MRT in Düsseldorf

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Die Herz-MRT in unserem radiologischen Präventionszentrum in Düsseldorf ermöglicht eine sehr genaue Beurteilung der Anatomie und Funktion Ihres Herzens. Unter der fachlichen Leitung von Dr. May erfolgt die Auswertung der Aufnahmen mit besonderer Erfahrung in der kardiovaskulären Bildgebung. Die Untersuchung liefert wichtige Informationen für die weitere medizinische Einordnung und Therapieplanung.
Das Verfahren eignet sich auch zur grundsätzlichen Herzvorsorge. Kontaktieren Sie uns gerne, um einen Termin für eine Kardio-MRT zu vereinbaren!
Bildmaterial: © Charlie’s / stock.adobe.com